Eric Fisher

Über den Autor

Eric Fisher (Pseudonym) wurde Ende der 70er Jahre im Norden von Deutschland geboren. Er ist gelernter Kaufmann, hat auch sozialpädagogisch gearbeitet. Seine Ambitionen zum Schreiben entwickelten sich bereits in seiner Kindheit. Aber erst im Dezember 2015 kam sein erster Liebesroman "Ein Fall von Sehnsucht" als E-Book auf den Markt. Inzwischen ist es auch als Taschenbuch erhältlich. Eric schreibt weiter. Es werden sicherlich noch einige Romane von ihm im Handel erscheinen, auf die die Resonanz hoffentlich ebenso positiv sein wird, wie die auf seinen Debüt-Roman.

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Werke des Autors

Micah - Engel der letzten Stunde

Ein Fall von Sehnsucht

Ein Fall von Abenteuer

Eric Fisher im Interview

Was hat Dich dazu inspiriert ein Buch zu schreiben?

Die Inspiration kam in zwei Schritten. Schritt 1: Die Idee zur Geschichte meines Debütromans kam einfach so, ohne Vorwarnung, zu mir und brannte sich immer intensiver in meine Gedanken ein. Sie ließ mich nicht mehr los und ich wollte sie dann in Stichworten aufschreiben, damit diese ganzen Ideenfetzen nicht verloren gehen. Aber einen Roman schreiben? Nein, ich war dann doch eher der Ratgeber-Schreiber. Schritt 2: Jemand empfahl mir das Buch Ein ganzes halbes Jahr von Jojo Moyes. Ein toller Liebesroman bisher. Fertig gelesen hatte die Person noch nicht. Aber die Neugier war da und ich las das Buch auch. Und jetzt kommt es. ACHTUNG kleiner Spoiler! Wer das Buch noch nicht kennt, es aber lesen möchte, liest hier besser nicht weiter. Das Ende hat mich schockiert. Ja, ich weiß, Liebe ist nicht immer schön und rosarot, aber ich lese doch kein Buch, um es am Ende depressiv zur Seite zu legen. Gerade bei einem solchen Thema hätte ich nicht das Ende erwartet, von dem die ganze Zeit geredet wird. Ich war richtig zickig mit Jojo Moyes. Und dieses Buch von ihr, bzw. das Ende, war dann der entscheidende Auslöser, mein Buch zu schreiben. Ich entschied mich, die Geschichte, die die ganze Zeit in meinem Kopf rumschwirrte, genau so aufzuschreiben, wie ich sie als Leser gerne lesen würde. Ein Fall von Sehnsucht war geboren. Das hat mir so viel Spaß gemacht und die Rückmeldungen haben mich so motiviert, dass ich mich entschieden habe, damit weiter zu machen. :-)

Weshalb hast Du Dich zum Self Publishing entschieden?

Weil ich sehr ungeduldig bin, was das angeht. Ich habe keine Lust, ein viertel Jahr auf eine Antwort von einer Literaturagentur warten zu müssen. Oder sogar noch länger. Und dann, wenn diese Zeit um ist, kommt nicht mal eine Absage, denn das Nichtmelden ist als Absage zu werten. Und ohne Agentur an einen Verlag zu kommen, ist so einfach, wie den Jackpot im Lotto zu knacken. Mein zweites Manuskript liegt nun tatsächlich bei einem Verlag vor. Ich wollte es im Dezember rausbringen, dachte mir aber, dass ich es wenigstens mal versuchen sollte. Da ich viel zu tun habe, kann ich diese Geduld momentan aufbringen. Selfpublisher sind nicht schlechter als Verlagsautoren. Im Gegenteil. Es hat sich vieles geändert. Selfpublisher werden immer professioneller und die Geschichten sind genauso gut. Ja, Lektorat und Korrektorat, das können sich die Wenigsten leisten, aber dafür haben wir Testleser, die uns Feedback geben. Viele der deutschen Verlage machen einen großen Fehler. Sie verraten sich selbst. Sie konzentrieren sich hauptsächlich nur noch auf z.B. englische oder amerikanische Autoren/innen, die dort bereits Bestseller haben, kaufen die Lizenzen und machen hier in Deutschland ein großes Marketing dafür. Egal wie gut oder schlecht die Storys sind. Sie kümmern sich kaum noch um internationale Autoren/innen und vergessen dabei auch noch vollkommen, dass es auch viele neue Autoren gibt - Debütautoren - die enorm gut sind. Natürlich würde ich mich freuen, wenn ich von einem Verlag angenommen werden würde. Aber Selfpublishing ist heute längst kein Schimpfwort mehr.

Woher nimmst Du die Ideen für Deine Werke?

Das ist ganz unterschiedlich. Ideen habe ich viele. Umgesetzt sind davon nur ein paar. Meistens sind es Eingebungen, Ideen, die einfach so auftauchen. Vielleicht gibt es dafür Reize oder Auslöser. Es kam auch schon vor, dass mir ein toller Titel einfiel und ich dafür eine Geschichte nach und nach entwickelt habe. An einem solchen Projekt arbeite ich derzeit.

Hast Du ein Ritual beim Schreiben?

Oh, diese Frage wurde mir schon mal gestellt. Nein, eigentlich nicht. Es gibt nur einige Szenen, die ich wie ein Theaterstück nachspiele. Da geht dann darum, dass ich mich selbst beobachte, wie ich reagiere. Wenn z.B. er ihr etwas schenkt, dann stehe ich auf und spiele die Szene nach. Wie rede ich? Was sage ich? Wie bewege ich mich oder welche Gesten mache ich? Aber bestimmte Rituale, dass ich mir meinetwegen eine Kerze anzünde, einen Zylinder aufsetze oder die Socken auf links drehe … nein, die gibt es nicht.

Ist ein neues Werk in Planung?

Ja! :-) Zwei plus eins sogar. Um genau zu sein, ist eins bereits fertig und liegt gerade bei einem Verlag zur Prüfung. Ein weiteres ist in Arbeit und außerdem arbeite ich an einem für mich neuen Genre: Krimi. Ich versuche es mal - zwischendurch.

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